Nach der verdienten Niederlage unter der Woche beim FC Perlen-Buchrain wartete bereits der nächste Branchenprimus auf die Seeländer. Mit dem FC Brunnen gastierte wohl der stärkste Gegner der Liga bei den Rothosen.
Das Heimteam startete gut in die Partie. Zwar hatte man in der Anfangsphase etwas weniger Ballbesitz, kam aber zu den besseren Torchancen. Trotzdem gingen die Gäste in der 10. Minute in Führung. Die etwas zu passive FCS-Abwehr liess den gegnerischen Spieler gewähren, der den Ball aus rund 16 Metern präzise unten links versenkte. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto druckvoller agierte der FC Brunnen. Dennoch liess die Defensive des Heimteams keine weiteren Chancen zu, weshalb es mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause ging.
In der Pause nahmen sich die Sempacher viel vor. Mutig und mit breiter Brust wollten sie die zweite Hälfte in Angriff nehmen. Doch bereits in der 49. Minute machten die Brunner diesen Bemühungen einen Strich durch die Rechnung und erhöhten auf 0:2. In den folgenden 20 Minuten versuchte der FC Sempach viel, ohne dass etwas Zählbares herausschaute. Ab der 69. Minute wurde es für die Gelb-Roten dann desaströs. Innert drei Minuten erhöhte der FC Brunnen von 0:2 auf 0:5. Nackenschlag um Nackenschlag – die Gäste spielten nun Katz und Maus mit dem Heimteam. Auch in der Folge bäumten sich die Sempacher nicht mehr auf und kassierten drei weitere Treffer. Am Ende resultierte ein historischer Negativrekord von 0:8 aus Sicht des FCS.
Der FCS hat nun die Spiele gegen die sogenannten «Grossen» allesamt hinter sich. Positiv ist, dass man trotz dieses happigen Startprogramms sechs Punkte sammeln konnte. Negativ stimmt hingegen der Trend aus den letzten beiden Partien.
Am kommenden Samstag gastiert der FCS beim SCOG auf der Luzerner Wartegg. Das Spiel beginnt wieder bei 0:0 – und die Sempacher werden alles daransetzen, nach zwei bitteren Niederlagen auf die Siegesstrasse zurückzukehren.
















