1983 - 1995

1983/1984: Aufstieg in die 2. Liga und die Frage nach dem Datum

Aus sportlicher Sicht erfolgte der Vereinshöhepunkt ganz klar im Jahr 1983 mit dem Aufstieg in die 2. Liga. Der im Jahr darauf sichergestellte Ligaerhalt wurde gemäss zuverlässigen Quellen ähnlich ausgiebig gefeiert, wie der Aufstieg selbst. Am 23. Februar 1984 wurde zudem die Donatorenvereinigung „Freunde des FC Sempach“ gegründet und feiert entsprechend 2004 ihr 20-jähriges Bestehen. Die Gemeindeversammlung stimmt im Jahr 1983 einer Erweiterung der Sportanlage Seematte zu, wobei sich der Fussballclub mit einem Drittel an den Baukosten von CHF 210,000 beteiligen musste.

 

Zu reden gaben im Jahr 1985 die Transfers von Walter Widmer und Franz Brunner zum FC Gunzwil. Alles drehte sich um die Frage, ob die Transferdokumente rechtzeitig unterzeichnet und vor allem verschickt wurden. So titelte unter anderem die LNN am 12. November 1985 in grossen Lettern: "Der Fall Sempach – Gunzwil spitzt sich immer weiter zu". Die Kontroll- und Strafkommission des Fussballverbandes leitete eine brisante Untersuchung ein und bestrafte anschliessend die beiden Vereine Gunzwil und Sempach.


1994: 40-Jahr-Jubiläum

Das Jahr 1994 geht als Jubeljahr in die Analen des FC Sempach ein. Der Verein feiert sein 40-jähriges Bestehen, 30 Jahre Seniorenabteilung, 20 Jahre Ortsturnier sowie 10 Jahre Freunde des FC Sempach. Trotz Jubiläen nicht nur Grund zum Jubel für den Verein. Nach Quererleien im Verein trat per 1. Juni 1994 der gesamte Vorstand zurück. An der ausserordentlichen GV vom 6. Juli 1994 wird ein Interimsvorstand mit Heinz Jaussi an der Spitze gewählt. Der Verein zählt unterdessen rund 300 Mitglieder. Wegweisend war das Jahr 1994 im Zusammenhang mit dem Projekt „Sportanlage Seeland“ wurde doch von der Gemeindeversammlung ein Projektierungskredit von CHF 95,000 gesprochen, bzw. die Baukommission eingesetzt. Unsere Mitglieder machten weiterhin überregional von sich aufmerksam: unser Torschütze vom Dienst, Hans „Rubi“ Helfenstein, nahm am bekannten Donnschtig-Jass teil. Die Heimreise trat er mit dem Pokal unter dem einen Arm und dem „freien Joe“ unter dem anderen an…