Sempach behält im Seederby die Oberhand

FC Sempach - SC Eich (3. Liga) - 13. April 2019

Endresultat: 4-0 (0-0)

 

Die 1. Mannschaft des FC Sempach entschied nach verhaltenem Start das Derby am südöstlichen Ende des Sempachersee für sich.

 

Trotz Feldüberlegenheit bekundeten die Mannen vom Seeland in der ersten Halbzeit grosse Mühe Löcher in der tiefstehenden Eicher Abwehr zu finden und konnten sich so kaum Torchancen erspielen. Da den Sempachern aus dem Spiel heraus wenig gelingen wollte, wurde es meist nur durch Standartsituationen gefährlich. Nach rund 20 Minuten war es dann auch Schinder Kevin, welcher die beste Offensivaktion der Velic-Leuthard-Elf in der ersten Halbzeit hatte. Der Kapitän setzte einen Kopfball nach einem Salihi-Eckball zum Leidwesen der 200 Zuschauer auf dem Seeland nur an die Latte. In der 30. Minuten, nach 10. minütigem Leerlauf Sempachs, wurde Fölmli im Strafraum durch einen Cross-Check in den Rücken regelwidrig gefoult. Zum Erstaunen aller, blieb der Elfmeter-Pfiff aus. Kurz vor der Pause bekundeten die Sempacher noch etwas Glück. Schwizer tauchte urplötzlich mutterseelenallein vor Helfenstein auf, schob den Ball jedoch aus zwölf Metern am Tor vorbei. So gingen die beiden Mannschaften mit einem torlosen Unentschieden zum Pausentee.

 

In der 55. Minute verzeichnete Fölmli die erste nennenswerte Chance auf Seiten der Sempacher. Nach einer Flanke von Salihi testete ein Eicher-Abwehrspieler seinen eigenen Schlussmann, der Nachschuss Fölmli’s konnte Gassmann spektakulär zum Eckball klären. Keine Zeigerumdrehung später trafen die Eicher nur den Aussenpfosten.

 

Passend zum Spiel eröffnete Eberle in der 62. Minute nach einer Standartsituation das Score. Einen Freistoss von Salihi mit einer Kopfballverlängerung von Fölmli verursachte ein Chaos innerhalb des Strafraums der Eicher, wobei es die Abwehr nicht fertigbrachte, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, sodass sich Eberle anschliessend als Torschütze feiern liess. Nun schien der Bann gebrochen. Bühler setzte sich mit seiner Schnelligkeit auf der rechten Seite durch und bediente Fölmli, dessen Schuss von einem Eicher-Bein abgefälscht und zu einer optimalen Vorlage für Salihi wurde, welcher mit dem Kopf gekonnt einnickte. Auch beim 3:0 wurde wieder eingenickt. Für einmal konnte Kevin Schnider seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen und sah seinen Kopfball in den Maschen wieder. Kaum hatte Gassmann den Ball aus dem Netz gefischt, schlug es bereits wieder ein. Man glaubt es kaum, aber der Schiedsrichter notierte Schnider zweimal als Torschütze. Der Kapitän traf mit der Hacke und demensprechend zelebrierte er seinen Doppelpack mit dem bestens bekannten Gnabry-Jubel.

 

Schlussendlich darf man festhalten, dass sich Sempach einmal mehr verdient Derbysieger nennen darf, auch wenn das Resultat etwas zu hoch ausgefallen ist.

 

Das nächste Meisterschaftsspiel findet bereits nächsten Mittwoch, am 17.April um 20:30 Uhr auf der Luzerner Allmend statt. Sei auch du dabei und unterstütze die Seeland-Elf im Spiel gegen Olympique Lucerne. Hopp Sempach!